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 Klinik Schützen Rheinfelden (CH)

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syriana

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Anzahl der Beiträge : 26
Anmeldedatum : 16.11.07

BeitragThema: Klinik Schützen Rheinfelden (CH)   Mo Nov 19, 2007 6:42 pm

So, ich beginn hier einfach mal zu schreiben, um das Forum zu füllen.

Ich bin ja noch gar nicht so lange wieder draussen, das heisst seit genau 2 Wochen.

Ja, was kann ich dazu sagen. Die Klinik an und für sich, ist eine Klinik für Psychosomatik, also keine ganz normale Psychiatrie. Die Klinik ist integriert in 2 Hotels Schützen und Eden und verfügt über 4 Abteilungen, mit unterschiedlicher Gewichtung.

Abteilung 1 ist eigentlich ein Psycho-Onkologie Station
Abteilung 2 ist so ein bisschen für die einzelnen Symptome / Krankheiten
Abteilung 3 ist keine Spezialstation, hat aber ehere jüngere Patientin mit verschiedenen Problematiken wie Essprobleme (Anorexia und Bulimia), PTBS, Borderline, Ängste, Depressionen, Suchtproblematiken, Burnout.
Abteilung 4 ist die klassische Burnout-Station für eher schon ein wenig ältere Menschen.

Die Klinik hat keine geschlossene Abteilung und ist eigentlich eine Privatklinik. Bei Abteilung 3 gibt es auch 2er Zimmer für allgemein versicherte, und wenn du als allg. in einem 1er Zimmer liegen möchtest kostet das nur 20Fr. pro Tag Zuschlag.

Ich plaudere nun ein bisschen aus dem Nähkästchen der Abteilung 3, denn da war ich für 10 Wochen.

Die Therapien waren so aufgegliedert, wir hatten 3x die Woche Gruppengeschpräche mit dem Oberarzt, des weiteren hatten wir einmal die Woche jeweils Einzelgespräch und mit der Bezugspflege ebenfalls einmal die Woche Gespräch. Ansonsten war halt zu jeder Zeit jemand da, den man um Hilfe, Rat oder Gespräch bitten konnte.

Ansonsten gab es Wahltherapie, wie beispielsweise: Musik, Gestalten, Acqua Gym, 5 Tibeter, QiGong, TaiChi, Atemgymnastik, Gruppenphysio = Körperwahrnehmnung usw.

Die Betreuerinnen fand ich wirklich total gut, ebenso die Einzeltherapeuten und der Oberarzt.

Was scheisse lief, war das Eintrittsgespräch bei dem Psychologen, da krieg ich heute noch Ausschlag, der guckte auf en Arsch und in den Ausschnitt und blöde Kommentare. Haben das aber gemeldet, und das ging weiter bis zur Klinikleitung.

Ich hatte jederzeit das Gefühl, total ernst genommen zu werden, unterstützt und getragen worden zu sein. Auch während meiner Krisenzeit (ca 3 Wochen lang mit Suizidgedanken) wurde ich immer unterstützt. Manchmal auch sehr geschuppst und in die richtigen Bahnen korrigiert, aber genau das musste auch sein.

Alles in allem also positives Feedback. Würde ich weiter empfehlen.

Syriana
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